von Coach Malte | 31. März., 2024 | Impulsbeitrag
Dieser POTENZIAL Beitrag gilt einem ganz besonderen und für mich (Malte) sehr wichtigen Thema.
Er gilt dem roten Faden des Lebens.
Lass mich raten, Du kennst ihn nicht, den roten Faden des Lebens, oder? Das würde mich auch wundern, denn in meiner Erfahrung aus vielen Jahren Coaching und Training ist er mir bisher noch nicht unter die Augen gekommen.
Vielleicht beginne ich aber erstmal mit der Klärung der Frage „Was ist denn mit dem roten Faden des Lebens gemeint?“ Für mich zieht sich dieser besagte rote Faden von der Geburt eines Menschen durch das gesamte Leben dieses Menschen. Der Faden zieht sich durch das Erwachsen werden, durch die verschiedenen Einrichtungen, die wir im Leben so besuchen dürfen und müssen, durch unsere Bildung, unsere Persönlichkeitsentwicklung, unser älter und alt werden bis hin zu unserem Sterben.
Für mich steht dieser rote Faden für eine Form der Sicherheit. Wenn ich diesen roten Faden bewusst erkenne und ihm folge, dann entwickelt sich mein Leben in die Richtung, die ich mir wünsche. Es geht hierbei nicht um einen Faden, den andere Menschen für mich auslegen, sondern es geht um einen „gefühlten“ Faden der Erkenntnis und des Vertrauens…
Wenn wir uns den aktuellen Lebensweg eines Menschen einmal anschauen, dann beginnt unser Leben mit unserer Geburt. Es folgt eine Zeit der Verbundenheit mit Mutter, Vater bzw. Eltern. Dann kommen wir in Krippe oder in den Kindergarten. Dort erfahren wir eine neue Form der Verbundenheit. Wir kommen mit Menschen in Kontakt, die nicht unsere Eltern sind. Wir lernen viel Neues, dürfen kreativ sein, uns frei bewegen, frei entfalten. Und wir werden von all dem geprägt…
Nach dem Kindergarten folgt die Schule. Die Schule ist ein Ort des Lernens, ein Ort des Denkens, ein Ort der Regeln. Schule ist ein Ort der Bildung, aber auch ein Ort der Beurteilung, Bewertung und des Befolgens. Nicht jede*r ist hierfür von Anbeginn gleichermaßen gut geschaffen. Es erfolgt eine Form der Anpassung, mehr oder weniger gut auf den Wunsch nach Autnomomie abgestimmt. In der Schule nimmt das, was wir im Kindergarten noch hatten, weitestgehend ab… ich meine Kreativität und Intuition. Auch unser Potenzial verblasst, zudem nimmt unsere Fähigkeit, Bewusst zu sein, ab*. Fakt ist, dass uns all das prägt.
Wir entwickeln uns also Woche für Woche, Monat für Monat zu Denker*innen. Das wäre im Land der Dichter*innen, Denker*innen und Innovationen super, hat jedoch einen kleinen Haken. Der Haken ist, dass wir halt nur Denken. Was uns in all den Jahren des vielen Denkens dabei nicht verloren gehen darf, ist der intuitive bzw. kreative Teil, der uns hell erstrahlen lässt und der unseren Geschichten, Gedichten und Innovationen das Neue, das Kreative beifügt.
Hast Du Dir einmal die Frage gestellt, warum es so viele junge Menschen mit Zukunftsängsten, generell Ängsten, Wut, Agressivität, Zweifeln, etc. gibt? Auch hier spielt meiner Meinung nach wieder das Denken eine große Rolle. Denn wenn wir über die Vergangenheit und Zukunft grübeln, ohne eine „gesunde Führung“, ein Vertrauen, eine Orientierung in uns spüren, dann entwickeln wir entsprechende Ängste, denn wir spüren sie nicht in uns… die Wahrheit, die Zuversicht, die Hoffnung.
Es ist für mich daher auch sehr klar, dass sich viele Jugendliche in der Schule unwohl fühlen. Da der „innere Leuchtturm“ nicht zu erkennen ist, lässt sich die Frage nur allzu schwer beantworten „warum mache ich das hier alles, wofür ist es gut?“. Die Berufsorientierung wird ohne bewusste Intuition zu einem schwierigeren Prozesses, die Schulabbrüche (wegen fehlender Motivation, einer unklarern Zukunft, der fehlenden Antwort auf die Frage nach dem warum) steigen signifikant, Ausbildungs- und Studienabbrüche sind höher denn je.
Und nun?
Die Frage habe ich mir in letzter Zeit häufiger gestellt. Es ist die Frage, die sich bei den folgenden Fragen mit einreiht:
- Wieso verändert sich das Schulbildungssystem nicht bzw. nicht in der Flexibilität und notwendigkeit, wie es gebraucht wird?
- Wieso wird aus dem Ort der Bildung nicht ein Ort der lebenslangen Persönlichkeitsentwicklung mit Bildung als einem fundamentalen Pfeiler?
- Wieso wird Bildung nicht nach dem Prinzip des „Best Practice“ in allen Bundesländern gleichermaßen betrieben? Warum nicht sogar auf der Ebene Europas (denn es gibt genug Bundesländer bzw. Länder in Europa, die geeignetere Schul-, Bildungs-, Wissenvermittlungs- bzw. Lernsysteme habe als z. B. Schleswig-Holstein oder auch die Bundesrepublik)?
- Wieso werden nicht Ansätze wie Achtsamkeit/Meditation, gewaltfreie Kommunikation, Atemarbeit, Glaubenssatzarbeit, Dankbarkeits- und Vergebungspraktiken (um mal einige der neueren Ansätze zu nennen) in Schulen gelehrt, um den Schüler*innen den bewussten Zugang zum eigenen Bauchgefühl, zur eigenen Intutition, zur eigenen Selbstwirksamkeit zu ermöglichen?
Ich habe diese Fragen schon oft und an verschiedenen Stellen gestellt. Ich selbst gehe diesen Weg und vermittle ihn auch überall dort, wo er mit offenen Armen und dankbar entgegengenommen wird.
Die Auswirkungen der oben genannten Ansätzen sind ja nicht nur Krankenkassen und den Menschen bekannt, die davon profitieren. Manchmal drängt sich mir jedoch die Frage auf, ob unseren Kindern diese Möglichkeiten vorenthalten werden. Denn letztlich liegt die Nutzung der o. g. Ansätze ja eigentlich allen Interessengruppen auf einer Hand:
- kreativere, fokussiertere, gesündere Menschen
- (selbst-) bewusster und dadurch auch nachhaltiger im Verhalten
- sich selbst vertrauen und gut gefestigt, verbunden und orientiert durchs Leben gehen
- mit andere Menschen verbunden sein zu wollen, an Frieden und Hoffnung glauben und die Haltung dafür in sich tragen
- glücklich, dankbar und voller Liebe sein wollen
Im Grunde all das, was wir brauchen, um in Fülle zu sein.
In diesem Beitrag setze ich ganz bewusst den ersten Schritt in Richtung eines neues Projekts.
Der rote Faden des Lebens wird mich ab jetzt begleiten. Mein eigener roter Faden wird mir den Weg zeigen und mir und anderen dabei helfen, den eigenen roten Faden im Leben zu finden. Ich freue mich, wenn Du dabei sein willst und meine Vision des roten Fadens aktiv oder auch passiv begleitest.
Viele Grüße
Malte von POTENZIAL VORAUS
*Meine Annahmen ließen sich bestimmt in Studien beweisen, bisher sind es jedoch NUR Antworten aus dem Universum 😉
von Coach Malte | 17. Jan.., 2024 | Impulsbeitrag
Es ist Deine Entscheidung!
Meine Entscheidung?
Wie geht es Dir, wenn eine Entscheidung ansteht?
Zu welchem der folgenden Typen würdest Du Dich eher zählen?
- „Mir fallen Entscheidungen total leicht, nur atmen ist leichter…“
- „Naja, wenn es sein muss, dann entscheide ich mich halt. Aber ich fühle mich damit alles andere als wohl…“
- „Entscheidungen? Bleib mir weg mit Entscheidungen! Egal wie ich mich entscheide, es war die falsche Entscheidung“
- … und vielleicht fallen Dir ja noch weitere Entscheidungs-Typen ein
Wenn Du zu den Menschen zählst, die gerne entscheiden und sich dabei auch noch wohl fühlen… super, ich (Malte) freue mich für Dich.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es sich freier und zufriedener anfühlt, wenn ich mir sicher bin, dass ich mich entscheide und wofür ich mich entscheide. Ich habe mir im Laufe der Zeit auch angewöhnt, die Entscheidungen, egal ob sie zum Erfolg führen oder nicht, als persönliche Chance für mich zu sehen. Als Möglichkeit, mich im Leben weiterzuentwickeln.
Das war, wie vieles im Leben, nicht immer so. Ich gehörte viele Jahre zu den Menschen, die sich entweder sehr schwer mit Entscheidungen tun oder aber erst gar nicht entscheiden und einer Entscheidung (Chance) lieber aus dem Weg gehen.
Hast Du Dich mal gefragt, warum es uns mit dem Treffen von Entscheidungen mal einfacher und mal schwerer fällt?
In meiner Begleitung als Entscheidungstrainer werde ich häufig mit Menschen konfrontiert, die sich schwer oder gar nicht entscheiden können oder wollen.
Bei den meisten dieser Menschen ist es eine Angst,
die sie beim Treffen von Entscheidungen hämmt.
Zum Beispiel eine der Folgenden
- „Wenn ich mich für die erste Tür entscheide, dann befindet sich hinter der zweiten Tür* bestimmt etwas schöneres“
- „Ich weiß gar nicht, was sich hinten diesen Türen* verbirgt.“
- „Wenn ich nichts mache, dann passiert auch nichts.“
- „Meine Lebenszeit ist zu kurz bzw. zu schade, um die falsche Tür* zu wählen“
- „Ich habe Angst vor dem, was mich erwartet.“
- „Wenn ich doch nur wüsste, was mich erwartet.“
*Mit Tür/en ist sinnbildlich jede Entscheidung gemeint, die sich für Dich stimmig oder eher anstrengend bzw. stressig anfühlt.
Wie bekomme ich diese Angst denn in den Griff?
Das Treffen von Entscheidungen lässt sich üben!
Ich empfehle Dir folgende Ansätze, probier sie gerne mal aus
- Wir versuchen Entscheidungen zumeist kognitiv, also mit Hilfe von Gedanken, zu treffen. Eine stimmige Entscheidung setzt sich aber meiner Erfahrung nach nicht nur aus den Gedanken sondern aus ZWEI Komponenten zusammen. Den Gedanken UND den GEFÜHLEN, sprich der Intuition bzw. dem sogenannten Bauchgefühl. Achte also bei Entscheidungen bewusst und immer bewusster auf Gefühlsregungen in Deinem Körper bzw. speziell im Bauchraum
- Stell Dir die Frage, was passieren kann, wenn Du Dich vermeintlich „falsch“ (besser: unstimmig) entschieden hast. Was ist denn dann die Konsequenz? Und werde Dir im Gegenzug bewusst, dass Du, egal wie stimmig oder unstimmig sich diese Entscheidung letztlich anfühlt, weiter atmen wirst 😉 Kein Scherz. Wie wichtig ist das, was Du entscheidest in Bezug auf die Tatsache, dass Du lebst?
- Ein Übung aus meinen Entscheidungstrainings ist die Folgende: Schreibe auf verschiedene Blätter Papier jeweils eine Entscheidung, die getroffen werden will. Nehmen wir an, Du planst den nächsten Urlaub. Es stehen drei Reiseziele (oder auch mehr) zur Auswahl. Dann nimm Dir drei Zettel und schreibe auf jeden Zettel jeweils eines der Reiseziele auf. Falte die Zettel so klein, dass Du nicht mehr lesen kannst, was auf ihnen steht. Lass die Zettel nun am Besten von einer anderen Person durchmischen, sie Dir einzeln und nacheinander (bitte nicht gleichzeitig und übereinander!!) geben. Lege jeweils einen (bitte nur einen!) Zettel in eine Handfläche, schließ die Augen und spüre in den Zettel bzw. in das hinein, was auf diesem Zettel wohl stehen mag. Wie fühlt er sich an? Nimmst Du ein Gefühl wahr? Lege nach kurzem hineinspüren den Zettel aus der Hand und nimm den nächsten Zettel in die Handfläche. Spürst Du einen Unterschied? Wenn nicht, dann ist das auch völlig okay.
Wenn Dir etwas an diesem Beitrag unklar ist oder Du noch weitere Informationen möchtest, dann melde Dich sehr gerne bei mir.
Viele Grüße Dein Malte
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